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Das Recherche-Protokoll

Eine Recherche ohne Protokoll ist keine Recherche.

Eine umfangreichere Recherche ist nur erfolgreich, wenn sie angemessen protokolliert wird. Vorlagen zur Erfassung von Quellen gibt es hier:

Bei der Recherche sind prinzipiell zwei Strategien möglich:

1. Top -> Down

d.h. es wird vom Allgemeinen zum Konkreten gesucht. Lautet das Thema z.B. „Die Entwicklung der Naturwissenschaften im 16. und 17. Jahrhundert“ beginnt die Suche mit den Begriffen „Naturwissenschaften“, „Wissenschaftsgeschichte“ und ähnlichen Begriffen in einem der mehr als 20-bändigen Lexika. Dort finden sich dann Literaturverweise auf spezifischere Quellen.

2. Bottom -> Up

d.h. vom Konkreten zum Allgemeinen, also die Umkehrung von Strategie 1. Diese Methode empfiehlt sich vor allem bei Online-Recherchen. Der Start der Suche ist also möglichst eng: So sollen z.B. nur Quellen, die die Begriffe „Naturwissenschaft“, „16. Jahrhundert“, „17. Jahrhundert“, „Bedeutung“, „Galilei“, „Kopernikus“ und „Kepler“ gleichzeitig enthalten, sollen gefunden werden. Eine Recherche in einer allgemeinen Suchmaschine sollte mit der Treffermenge 0 beginnen. Ausweiten ist einfach. Damit das gelingt, sind natürlich schon einige Kenntnisse zum Thema notwendig.

Also: Eine sinnvolle Recherche beginnt in der Regel nicht im Internet!